Fünf Sterne für Gebrannte Kinder

smile.loesungAm 5. Januar veröffentlichte Emma Seidel eine Rezension zu Gebrannte Kinder, die ich zuerst auf Amazon und viel später im Netz entdeckt habe. Ganz herzlichen Dank dafür. Mit alten Hasen verglichen zu werden, ist wow:-) Habe es kaum fassen können und freu mich noch immer über diesen schmeichelhaften gemeinsamen Topf. Das ist wahrscheinlich der einzige Vergleich mit etwas ‚Altem‘, der Augenringe in vergnügte Lachfältchen verwandelt.

Emma schreibt zum Debütroman Gebrannte Kinder:

Das Buch in wenigen Worten: Intelligenter und spannender Psychothriller auf Frankfurter Boden
Empfehlenswerte vergleichbare Bücher: Stadt des Schweigens, Puppenjäger, Das sechste Herz

„Gebrannte Kinder“ ist der Debütroman (?) einer Autorin namens Inca Vogt, oder zumindest ihr erster Thriller, jedenfalls finde ich keinen anderen von ihr. 😉 Angesiedelt ist der Roman in Frankfurt, was zwar nicht unbedingt meine Gefilde sind, aber wie es bei Regionalkrimis und -thrillern immer so schön heißt, muss man ja auch nicht von dort kommen, sondern man lernt die Orte durch gute Romane im Gegenteil sogar erstmal schätzen. In Frankfurt gibt es in dem Roman jedenfalls eine Mordserie, und diese ruft eine junge Journalistin auf den Plan. Sie stellt fest, dass es einen Zusammenhang zu Verbrechen vor langer Zeit geben könnte, und beginnt selbst zu ermitteln, losgelöst von der Polizei. Mit Toni, so heißt die junge Dame, darf man dann den Roman über mitfiebern.

Das Buch ist ein wirklich gelungener Psychothriller, wie er auch von den alten Hasen im Thrillergeschäft kaum besser geschrieben hätte werden können. Wobei, vielleicht ist die Autorin das ja? Ich weiß nicht, wie ich das „andere Leben“ interpretieren soll, das in einer anderen Rezension erwähnt worden ist. Ein Pseudonym vielleicht, so dass die Qualität nicht von ungefähr kommt, sondern durch vorherige Routine hart erarbeitet wurde? Wie dem auch sei, man beginnt jedenfalls schon ziemlich schnell mitzufiebern und wird dann durchweg mitgerissen, was gänzlich ohne Durchhängephase funktioniert. Das Tempo ist kontinuierlich sehr hoch, was zum Beispiel durch die relativ kurzen Kapitel geschafft wird, die Geschichte ist klug durchdacht und wird am Ende gut aufgelöst. Besser hätte es kaum gemacht werden können. Ich war durchweg begeistert, und werde sicher wieder Ausschau nach eventuellen weiteren Romanen halten.

5 von 5 Punkten!

http://emmaliest.blogspot.de/2015/01/inca-vogt-gebrannte-kinder.html